Spieler bilden Paare, 10-12 Fuß voneinander entfernt, in einer athletischen Grundhaltung, bereit, einen Pass zu empfangen oder zu spielen. Ein Spieler beginnt mit dem Ball.
Der Spieler mit dem Ball führt einen beidhändigen Bodenpass aus, wobei der Ball zwei Drittel des Weges zum Empfänger aufspringen soll und auf Taillen-/Brusthöhe ankommt.
Der Empfänger fängt den Ball, sichert ihn und gibt sofort einen beidhändigen Bodenpass an seinen Partner zurück, wobei der gleiche Aufprallpunkt und das gleiche Ziel beibehalten werden.
Nach einer festgelegten Anzahl beidhändiger Pässe wechseln die Spieler dazu über, ausschließlich mit ihrer dominanten Hand zu passen, wobei sie mit beiden Händen beginnen, aber nur mit der dominanten Hand loslassen und durchziehen.
Nach Wiederholungen mit der dominanten Hand wechseln die Spieler dazu, ausschließlich mit ihrer nicht-dominanten Hand zu passen, wobei der Schwerpunkt auf der richtigen Mechanik und einem starken Follow-Through für ein vielseitiges Spiel liegt.
Spieler passen sich weiterhin hin und her, abwechselnd mit beidhändigen, dominanten und nicht-dominanten Phasen für eine bestimmte Zeit oder eine festgelegte Anzahl erfolgreicher Pässe, was ein schnelles Fangen und Abspielen fördert.
Benötigte Ausrüstung:
Ball, Hütchen
Erforderliches Fähigkeitslevel:
Fortgeschritten
Gesamt-Wiederholungen:
Gesamtzeit:
8
min
Videoanleitung für diese Basketballübung
Belohnungen für diese Übung
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Wenn Verteidiger in die Passwege absinken oder wenn ein Post-Spieler eine tiefe Position eingenommen hat, kann ein gut ausgeführter Bodenpass die einzige Möglichkeit sein, den Ball sauber und effektiv zuzuspielen. Dieses fortgeschrittene Drill verfeinert den fundamentalen Bodenpass und verwandelt ihn von einer grundlegenden Fertigkeit in eine präzise Waffe, um engen Verteidigungsdruck zu überwinden und Scoring-Möglichkeiten zu schaffen. Die Beherrschung dieses Passes ist entscheidend für Guards, die Bigs anspielen, Flügelspieler, die Cutter bedienen, oder jeden Spieler, der in überfüllten Bereichen des Feldes den Ball durchstecken muss.
Übersicht
Das fortgeschrittene Bodenpass-Drill konzentriert sich auf die Entwicklung von Genauigkeit, Gefühl und der richtigen Mechanik, um Pässe zu spielen, die Verteidiger umgehen und präzise in den Händen des Empfängers ankommen.
Benötigte Spieler: Für diese Übung sind mindestens zwei Spieler erforderlich, um sie effektiv durchzuführen. Für optimale Effizienz und wettbewerbsorientierte Integration werden Gruppen von vier bis sechs Spielern (zwei bis drei Paare) empfohlen.
Ausrüstung: Ein Basketball pro Spielerpaar. Hütchen können für fortgeschrittene Variationen verwendet werden, um Verteidiger zu simulieren oder Passfenster zu definieren.
Feldaufbau: Die Spieler finden sich zu Paaren zusammen und stellen sich einander gegenüber auf. Zunächst sollten sie etwa 10-12 feet voneinander entfernt stehen, idealerweise entlang der verlängerten Freiwurflinie oder im Ellbogenbereich der Zone. Dieser Abstand kann je nach Spielerfähigkeiten und gewünschter Intensität angepasst werden.
Wie man die Übung ausführt
Diese Übung betont präzises und konstantes Bodenpassspiel mit Fokus auf die dominante und nicht-dominante Hand.
Anfangsaufbau: Spieler bilden Paare und stehen sich gegenüber, etwa 10-12 Fuß voneinander entfernt. Ein Spieler in jedem Paar beginnt mit einem Basketball. Beide Spieler sollten eine athletische Haltung einnehmen, Knie gebeugt, bereit, einen Pass zu empfangen oder abzugeben.
Beidhändiger Bodenpass: Der Spieler mit dem Ball leitet die Übung ein, indem er einen beidhändigen Bodenpass zu seinem Partner ausführt. Der Ball sollte etwa two-thirds des Weges zum Empfänger aufprallen, wobei ein sanfter, kontrollierter Aufprall angestrebt wird, der auf Hüft- oder Brusthöhe des Empfängers ankommt.
Empfangen und Zurückgeben: Der empfangende Spieler fängt den Ball, sichert ihn schnell und gibt sofort einen beidhändigen Bodenpass an seinen Partner zurück, wobei der gleiche Aufprallpunkt und das gleiche Ziel beibehalten werden.
Fokus auf die dominante Hand: Nach einer festgelegten Anzahl von beidhändigen Pässen (z.B. 10-15 Pässe) wechseln die Spieler dazu über, ausschließlich mit ihrer dominanten Hand zu passen. Der Pass sollte weiterhin mit beiden Händen eingeleitet werden, indem der Ball zur Hüfte/Seite gebracht wird, aber die Freigabe und der Follow-Through werden ausschließlich mit der dominanten Hand ausgeführt.
Fokus auf die nicht-dominante Hand: Nach den Wiederholungen mit der dominanten Hand wechseln die Spieler dazu über, ausschließlich mit ihrer nicht-dominanten Hand zu passen. Dies ist eine entscheidende Phase für die Entwicklung eines vielseitigen Passspiels. Betonen Sie die richtige Technik und einen starken Follow-Through, auch wenn der Pass anfangs weniger präzise ist.
Kontinuierliche Wiederholungen: Die Spieler passen kontinuierlich hin und her und wechseln dabei zwischen beidhändigen, dominanten und nicht-dominanten Handphasen für eine festgelegte Zeit (z.B. 2-3 Minuten pro Phase) oder eine festgelegte Anzahl erfolgreicher Pässe (z.B. 20-30 Pässe pro Phase). Ermutigen Sie zu schnellem Fangen und Abspielen, um Spielgeschwindigkeit zu simulieren.
Coaching-Punkte
Den Aufprallpunkt anvisieren: Für eine optimale Flugbahn und den Komfort des Empfängers sollte der Ball idealerweise etwa zwei Drittel des Weges vom Passgeber zum Empfänger auf dem Boden aufkommen. Dies stellt sicher, dass der Ball auf Taillen- oder Brusthöhe des Empfängers aufspringt, was das Fangen und Weiterleiten erleichtert.
Power Step und Pronation: Ermutigen Sie die Passgeber, einen Power Step mit ihrem nicht-passenden Fuß nach vorne zu machen, während sie den Ball freigeben. Gleichzeitig sollte die Passhand während der Freigabe pronieren (sich drehen), wobei der Daumen nach unten und der kleine Finger nach oben zeigt, um Kontrolle und Spin zu gewährleisten.
Voller Durchschwung: Die Passhand sollte den Durchschwung vollständig ausführen und sich mit den Fingern zum Empfänger hin zum Ziel strecken. Stellen Sie sich vor, Sie würden dem Ziel „shaking hands“. Dies fördert Präzision und gleichmäßige Kraft.
Athletische Haltung und Übersicht: Die Spieler müssen während der gesamten Übung eine athletische Grundhaltung mit gebeugten Knien und tiefen Hüften beibehalten. Bevor sie den Pass einleiten, sollten die Spieler kurz Blickkontakt mit ihrem Empfänger aufnehmen, um Kommunikation und Bereitschaft sicherzustellen.
Fokus auf die schwache Hand: Widmen Sie der Entwicklung der nicht-dominanten Hand viel Zeit. Als allgemeine Richtlinie sollten Spieler darauf abzielen, ihre schwache Hand three times more als ihre starke Hand während spezieller Passübungen zu trainieren, um Balance und Vielseitigkeit zu erreichen.
Häufige Fehler
Falscher Absprungpunkt:Spieler prellen den Ball oft zu nah an sich selbst oder zu weit vom Empfänger entfernt, was zu Pässen führt, die schwer zu fangen sind oder zu langsam ankommen.
Korrektur: Trainer sollten den idealen Absprungpunkt auf dem Boden visuell markieren (z.B. mit einem Stück Klebeband oder einem kleinen Hütchen) und die Spieler anweisen, auf diesen spezifischen Punkt zu zielen. Betonen Sie konsequent die „Zwei-Drittel-Regel“.
Mangelnde Kraft und fehlender Durchzug:Pässe können zu weich sein, wodurch sie ihr Ziel nicht erreichen, oder inkonsistent aufgrund eines verkürzten Durchzugs.
Korrektur: Erinnere die Spieler daran, in den Pass zu treten, ihre Körpermitte und Beine für die Kraft zu nutzen und ihren Arm vollständig auszustrecken, dabei das Handgelenk zu schnippen und die Finger auf das Ziel zu richten. Ermutige zu einer „schlagenden“ Bewegung, aber mit Kontrolle.
Aufrecht Stehen:Ein Pass aus einer stehenden, aufrechten Position reduziert Hebelwirkung, Kraft und Präzision, wodurch der Pass für Verteidiger leichter abzufangen ist.
Korrektur: Weise die Spieler ständig an, eine athletische Haltung mit gebeugten Knien und leichter Vorlage beizubehalten. Die Kraft für den Pass sollte aus dem Unterkörper und dem Rumpf kommen, nicht nur aus den Armen.
Progressionen / Variationen
Bewegliche Ziele: Anstatt stationärer Partner sollen die Passempfänger seitlich entlang der Grundlinie oder Freiwurflinie shuffeln, während sie Pässe empfangen und zurückspielen. Dies zwingt die Passgeber, ihre Ziele anzuspielen und ihren Aufsetzpunkt anzupassen.
„Fake and Pass“-Integration: Führen Sie einen Verteidiger (Coach oder passiven Spieler) ein, der zwischen den beiden Passgebern positioniert ist. Der Passgeber muss eine Pass-Finte (z.B. eine Brustpass-Finte oder eine Überkopfpass-Finte) ausführen, um den Verteidiger zu einer Reaktion zu zwingen, dann schnell um den imaginären Verteidiger herumtreten und einen Bodenpass spielen. Dies lehrt Täuschung und Passwinkel.
Konditionelles Bodenpass-Training: Integrieren Sie Bewegung und Konditionierung. Nach jedem erfolgreichen Bodenpass muss der Passgeber einen kurzen Sprint zu einem Hütchen und zurück oder einen kurzen defensiven Slide ausführen, bevor er zurückkehrt, um den nächsten Pass zu empfangen. Dies fügt ein Konditionselement hinzu und simuliert Spielermüdung.
Fortgeschrittene Verteidiger-Simulation: Platzieren Sie einen Hütchen oder einen Trainer mit einem Pratzen zwischen den beiden Passgebern. Die Spieler müssen den Bodenpass um oder durch ein enges Fenster spielen, das durch das Hindernis entsteht, was die Anforderungen an Präzision und Gefühl erhöht.